Produktanwendungen für Fichtenstarkholz
Die positiven Eigenschaften von Starkholz sind für vielfältige Anwendungen geeignet. Auf Brettschichtholz, Fenster und Recyclingpapier wird hier näher eingegangen.
Die ausgewählten Anwendungsfelder sind mit den Starkholzeigenschaften und deren Lage im Stamm verknüpft. Somit können die Erstkunden in den für sie interessanten Anwendungsbereich gehen und rasch die für ihre Produkte geeigneten Teile im Stamm lokalisieren.
Prozesse in der Starkholzverarbeitung
Dieser Zugang bildet die Prozesse zur Verarbeitung eines Starkholzbaumes ab. Entlang der Verarbeitungskette (Forst, Auftrennung, Weiterverarbeitung) werden die Prozesse abgebildet, welche für die Verarbeitung von Starkholz erforderlich sind. In diesem Zugang sollen die Akteure Antworten auf Fragen der optimalen Verarbeitung von Starkholz erhalten.
Der Starkholzstamm
Der Zugang "Stamm" zeigt ein Modell eines Starkholzstammes mit radialer und axialer Unterteilung in insgesamt 6 Bereiche. Die Unterteilung soll die Heterogenität der Starkholzeigenschaften wiederspiegeln und die im Forschungsprojekt erhobenen Kenngrößen der Faser- und Festigkeitseigenschaften und deren Verteilung im Stamm wiedergeben.
 Prozesse
  => Schälen (Vom Rundholz zum Halbfertigprodukt)
ProdukteProzesseZugang Stamm
stamm.jpg Schälen
schaelen.jpg
Quelle: Holz-Lexikon, Drw-Verlag, 2003
Vom Rundholz zum Halbfertigprodukt: Schälen
Schälfurnier wird hauptsächlich für die Sperrholzerzeugung eingesetzt und in weiterer Folge zu Möbel und Plattenwerkstoffen weiterverarbeitet. Der Stammdurchmesser für den Schälvorgang muss mind. 30 cm betragen. Auf der Schälmaschine wird durch ein feststehendes Messer vom rotierenden Stamm kontinuierlich ein dünnes Holzblatt in Dicken von ca. 0,25 mm bis 8 mm abgetrennt. Nach dem Verwendungszweck lassen sich Deckfurniere, Unterfurniere und Absperrfurniere unterscheiden. Im gesamten Starkholzverbrauch nimmt das Fichtenfurnierholz nur einen geringen Anteil ein.